├ľschprozession

Íschprozession
Um den tieferen Sinn der Bittwoche zu verstehen, muss man sich in jene Zeit versetzen, da das Wohlergehen der Menschen auf dem Dorf noch ganz vom Gedeihen der Feldfr├╝chte abhing. Fr├Âste, Trockenheit, Unwetter, zu lange N├Ąsse bedeuteten Hunger und Entbehrung.
Der Brauch, an den drei Tagen vor Christi Himmelfahrt Bittg├Ąnge zu veranstalten, geh├Ârt seit dem 8. Jahrhundert in den Ritus der Kirche. Zweck dieses Bittprozessionen mit Kreuz und Fahne war, Gott anzuflehen, dass er barmherzig Strafe fernhalte und in seiner G├╝te Flur und Felder segne. Sie sollten ferner den ohnm├Ąchtigen Menschen mahnen, sich dem├╝tig und vertrauensvoll an Gott zu wenden.Er├Âffnet wurden die Bittg├Ąnge, die hier in Wurmlingen ├╝ber Stiegle und Friedrichstra├če zur Sebastianskapelle f├╝hrten, mit der Allerheiligenlitanei. In der Sebastianskapelle fand ein Bittamt statt. Seit 20 Jahren gibt es diese Bittg├Ąnge nicht mehr.
Jetzt h├Ąlt man in Wurmlingen nur noch die ├ľschprozession an Christi Himmelfahrt, die fr├╝her ├╝ber Diefetsbruck, Talacker bis zum Forstwartshaus f├╝hrte, sich heute nur noch innerhalb des Ortsetters bewegt.
Auf dieser Flurprozession betet die Kirche f├╝r menschliche Anliegen, besonders f├╝r die Fr├╝chte der Erde und das menschliche Schaffen
Blick auf Wurmlingen
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