Bürgermeister Klaus Schellenberg informiert

24.03.2021

über die aktuellen Corona-Situation

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

leider hat sich die Inzidenzzahl nicht weiter entspannt, sondern im Gegenteil, sie ist weiter angestiegen. Durch die Allgemeinverfügung, die an anderer Stelle im Mitteilungsblatt abgedruckt ist, wurden durch den Landkreis Tuttlingen wieder entsprechende Öffnungsschritte zurückgenommen. Auch die Landesregierung hat entschieden, den in der Ministerpräsidentenkonferenz am 03.03.2021 vorgesehenen vierten Öffnungsschritt zunächst zurückzustellen. Die notwendigen rückläufigen bzw. stabilen Inzidenzen, die für weitere Lockerungen notwendig gewesen wären, sind derzeit leider nicht in Sicht.

Nachfolgend drucken wir die Maßnahmen,die in Baden-Württemberg ab dem 22.03.2021 Gültigkeit haben, in einer Zusammenfassung ab. Es gelten dabei die strengen Regelungen der Notbremse. .

Leider lagen uns zum Redaktionsschluss noch nicht die detaillierten Informationen der Abstimmung zwischen der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten/innen vor.
Auf Folgendes können wir verweisen:

  1. Die bestehenden Beschlüsse bleiben weiterhin gültig und werden bis 18. April 2021 verlängert.

  2. Die im letzten Beschluss vereinbarte Notbremse bei einer 7-Tages-Inzidenz von mehr als 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner an drei aufeinanderfolgenden Tagen in einem Land oder Region soll konsequent umgesetzt werden. Zusätzliche Öffnungen bei exponentiellem Wachstum scheiden auch unterhalb der Inzidenzschwelle aus.

  3. Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 werden zusätzliche Maßnahmen umsetzen. Insbesondere können dies sein:
    • a. Tragepflicht medizinischer Masken von Mitfahrern auch im privaten PKW, soweit diese nicht dem Hausstand des Fahrers angehören;
    • b. Verpflichtende tagesaktuelle Schnelltests für Orte, an denen Abstandsregeln und Maskenpflicht nicht konsequent eingehalten werden können.
    • c. Ausgangsbeschränkung;
    • d. verschärfte Kontaktbeschränkungen.

  4. Für die Bürgertests sollen weiterhin ausreichend Schnelltests zur Verfügung stehen. Die flächendeckenden Tests in Schulen und Kitas werden weiter ausgebaut, es werden baldmöglichst zwei Testungen pro Woche von Beschäftigten im Bildungsbereich und von Schülerinnen und Schülern sowie von Beschäftigten im Kitabereich angestrebt. Inwieweit geimpfte Personen in die Testkonzepte einbezogen werden müssen, soll vom RKI bis zur nächsten MPK berichtet werden.

  5. In zeitlich befristeten Modellprojekten können in einigen ausgewählten Regionen mit strengen Schutzmaßnahmen und einem Testkonzept einzelne Bereiche des öffentlichen Lebens öffnen, um die Umsetzbarkeit von Öffnungsschritten unter Nutzung eines konsequenten Testregimes zu untersuchen.

  6. Die Unternehmen sollen durch die Ermöglichung des Arbeitens von zu Hause zur Reduzierung von Kontakten beitragen. Ihren in Präsenz Beschäftigten sollen sie regelmäßige Tests, mindestens einmal und bei entsprechender Verfügbarkeit zwei Mal pro Wochen, angeboten und bescheinigt werden.

  7. Unternehmen, die besonders schwer und lange Zeit von Schließungen betroffen sind, wird vom Bund eine ergänzendes Hilfsinstrument entwickelt.

  8. Eindringlicher Appell an die Bürgerinnen und Bürger, auf nicht zwingend notwendige Reisen zu verzichten. Von den Fluglinien werden konsequente Tests von Crews und Passagieren vor dem Rückflug aus Urlaubsländern erwartet. Das Infektionsschutzgesetz soll für eine generelle Testpflicht vor Abflug geändert werden.

Bleiben Sie gesund!

Ihr Bürgermeister
Klaus Schellenberg

Gemeinde Wurmlingen | Obere Hauptstraße 4 | 78573 Wurmlingen | (07461) 9276-0 | brgrmstrmtwrmlngnd