einderat war in Klausur

21.11.2019

Sich einmal in aller Ruhe, ganz außerhalb des üblichen Sitzungsplanes und auch des Rathauses mit wichtigen aktuellen und zukünftigen Themen befassen und ungezwungen austauschen und diskutieren zu können, das war die Absicht.

Und diese wurde am vergangenen Freitag auch umgesetzt, um sich nach den Kommunalwahlen in neuer Zusammensetzung in mit manch mehrjährigen Themen auf den gleichen Informationsstand zu bringen und Hintergründe zu erfahren.
Deshalb war der Gemeinderat nahezu vollzählig auf dem Dreifaltigkeitsberg und nutzt die Gelegenheit und die dortige Atmosphäre, um im Pilgersaal der Clarentiner eine Klausursitzung abzuhalten.

Schwerpunktthema war dabei eine Einführung und Grundlagenschulung ins neue Kommunale Haushaltsrecht und die Doppik, auf das die Gemeinde zum 01.01.2020 ihr bisheriges kamerales Rechnungswesen umstellen muss. Eine trockene und anspruchsvolle Thematik, die der Referent eines Beratungsunternehmens dem Gemeinderat aber in den Grundzügen recht gut und verständlich und auch wohl dosiert vermitteln konnte.

Gestärkt mit Kaffee und selbst gebackenem Kuchen ging es im zweiten Teil dann um für die Meisten deutlich fassbarere Themen. Die Situation und die weitere Entwicklung der Bau- und Gewerbeflächen wurden dabei ebenso beraten und vertieft wie die künftigen Herausforderungen der demografischen Entwicklung und die weiteren Schritte bei der Seniorenplanung. Und nicht zuletzt waren auch die weiteren anstehenden baulichen Maßnahmen wie das neue Feuerwehrmagazin, die Modernisierung und Instandsetzung des Bauhofgebäudes sowie auch grundsätzliche Überlegungen zur Weiterentwicklung der Trinkwasserversorgung wichtige Themen die die Gemeinde in Zukunft nicht nur finanziell fordern werden.

Bei einem gemeinsamen und gemütlichen Abendessen im Speisesaal fand der arbeitsintensive Nachmittag und Abend dann seinen Abschluss. Wie „bei Muttern“ wurden die Wurmlinger auf dem Berg bekocht und die große gemeinsame Suppenschüssel auf dem langen Tisch war in gewisser Weise symbolisch für die schöne Gemeinschaft und den erfüllten Tag. Ein geistiger Impuls von Pater Alfons Schmid und ein tolles Nachmittags- und Abendlicht gaben dem Tag und der fruchtbaren Arbeit schließlich einen zusätzlich schönen Rahmen. Zufrieden und angetan von der sehr angenehmen Arbeitsatmosphäre war man sich im Gemeinderat abschließend einig, diese gemeinsame Zeit sehr gut und nachhaltig für die weitere Arbeit im Gremium genutzt und investiert zu haben.

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